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Frühlingstr. 36
83043 Bad Aibling
T 08061/491027
F 08061/491028
Montag Freitag:
9.00 18.00 Uhr
Samstag:
9.00 12.30 Uhr
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Aktionen & Veranstaltungen
Programm der Goethe-Gesellschaft Rosenheim
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Mittwoch, 04.01.2012
19.30 Uhr
Künstlerhof am Ludwigsplatz
Rosenheim
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Jochen Golz
"Stapelstadt des Wissens oder närrisches Nest?"
Goethe und Jena
Im ersten Weimarer Jahrzehnt schon wendet sich Goethe als Politiker der Universität in Jena zu und entwickelt Reformbestrebungen. Zugleich nimmt er Kontakt zu renommierten Professoren der Universität auf; ohne diese Kontakte wäre seine Entdeckung des Zwischenkieferknochens nicht zustande gekommen. Er schafft neue Institutionen (Botanischer Garten, anatomische Sammlungen, Universitätssternwarte, Etablierung der Tiermedizin, Reorganisation der Universitätsbibliothek) und für angenehme Abwechslung sorgen gesellige Kontakte. Jochen Golz erzählt von Goethes Erfahrungen und seiner Wertschätzung der künstlerisch-wissenschaftlichen Verbindungen zwischen Weimar und Jena. Dr. habil. Jochen Golz war bis zu seiner Pensionierung Leiter des Goethe-Schiller-Archivs an der Stiftung Weimarer Klassik. Er ist Präsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Literatur, insbesondere der deutschen Klassik.
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Mittwoch, 15.02.2012
19.30 Uhr
Künstlerhof am Ludwigsplatz
Rosenheim
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Wolf Euba liest aus Thomas Mann:
Lotte in Weimar 'Zu Tisch beim Geheimrat'
"Konnt' sie sich's nicht verkneifen, die Alte, und mir's nicht ersparen? ..Ruhm möcht' sie naschen" befindet der 67-jährige Goethe abfällig über seinen Jugendschwarm Lotte, als er erfährt, sie sei nach Weimar gekommen, ihn (vierundvierzig Jahre nach dem Erscheinen des "Werther") zu besuchen. Die Schilderung des Mittagessens, das tatsächlich stattgefunden hat, ist in ihrer feinen Ironie und ihrer Einfühlung in die handelnden Personen (Goethe selbst erscheint hier wunderbar gezeichnet in all seinen Vorzügen und Schwächen) eine der anschaulichsten und unterhaltsamsten Episoden von Thomas Manns Roman. Vom realen Goethe existiert übrigens darüber nur eine Tagebuchnotiz: "Mittags Ridels und Madame Kestner von Hannover".
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Mittwoch, 14.03.2012
19.30 Uhr
Künstlerhof am Ludwigsplatz
Rosenheim
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Rainer Janka und Karl Heinz Brauner:
"Ich lese in meinem Herzen und kenne die Menschen"
Jean-Jacques Rousseau zum 300. Geburtstag
Jean-Jacques Rousseau zum 300. Geburtstag Die Denkweise, Dichtung und Philosophie der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, also auch der deutschen Klassik, ist ohne ihn nicht vorstellbar! Er hat sie wesentlich mitgeprägt. Alle haben ihn gelesen! Natürlich Goethe, Herder und Schiller, aber auch Kant und Hamann. Rainer Janka und Karl Heinz Brauner lehren am Ignaz-Günther-Gymnasium; wir kennen sie nicht nur von einigen eindrucksvollen Auftritten in der Goethe-Gesellschaft in Rosenheim, sondern auch durch Rezensionen im OVB über kulturelle Veranstaltungen, Theater, Literatur, Konzerte.
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Samstag, 14.04.2012
10.30-16.30 Uhr
im Kloster Frauenchiemsee
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Hanskarl Kölsch:
Die Metamorphosen des Ovid
Die vermeintlich einfachen Mythen bergen in Ovids neuartigen Perspektiven einen unerschöpflichen Reichtum an geheimnisvollen Anspielungen auf Geist und Moral seiner Zeit. Es ist eine unter Versen verborgene Kultur- und Sittengeschichte des "Goldenen Augusteischen Zeitalters", als dessen schärfster Kritiker sich Ovid in seinen Geschichten versteckt. Goethe las die Metamorphosen bereits als kleiner Junge und es gibt in seinem Werk zahlreiche Anspielungen darauf.
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Mittwoch, 09.05.2012
19.30 Uhr
Künstlerhof am Ludwigsplatz
Rosenheim
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Martin Pfisterer liest!
Albert Camus: Der Fremde
"Ich begriff, daß ich das Gleichgewicht des Tages, das ungewöhnliche Schweigen eines
Strandes zerstört hatte, an dem ich glücklich gewesen war. Dann schoß ich noch viermal auf einen leblosen Körper, in den die Kugeln eindrangen, ohne daß man es sah. Und es waren gleichsam vier kurze Schläge an das Tor des Unheils." Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation und bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus. 1957 erhielt Camus den Nobelpreis für Literatur.
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